Gesprächskreis für eine artgerechte Gesellschaft 
     - Polit-ökonomische Systeme

 


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Mit dem Begriff „politisch-ökonomisches System“ wird die Gesamtheit von politischen und ökonomischen Verhältnissen bezeichnet, die ein Land bzw. Staatswesen wesentlich prägen. Wirtschaft und Politik müssen in ihren wechselseitigen Abhängigkeiten und als ein einheitliches Ganzes verstanden und untersucht werden. Das politische System eines Staates, wie es zum Beispiel durch seine Verfassung und seine Rechtsnormen usw. gekennzeichnet wird, existiert nicht im luftleeren Raum, sondern stets in einem realen Kontext, der essenziell durch das Wechselverhältnis zwischen wirtschaftlichen und politischen Verhältnissen bestimmt wird. Eine „reine Demokratie“, der Eigenschaften wie freie Wahlen, unabhängiger Rechtsstaat oder unabhängige Medien zugeschrieben werden, ist eine Fiktion, die es so nicht gibt, denn politische Strukturen entfalten ihren Sinn und ihr „Leben“ immer erst in einem realen politisch-ökonomischen System. Man darf Gesellschaften bzw. Staaten nicht primär daran messen, was sie sein wollen bzw. was sie vorgeben zu sein, sondern daran, was sie unter gegebenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen real sind. Wir müssen wischen dem Selbstbild und den Rechtsnormen eines Staates und den tatsächlichen Entscheidungs- und Machtverhältnissen unterscheiden.